Was zeichnet eigentlich Einbruchschutz Fenster aus?

einbruchschutzfenster

Die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser steigt Jahr für Jahr weiter an. Mittlerweile gibt es sogar ein Rekordhoch. Die Aufklärungsquote der Polizei liegt jedoch bedenklich niedrig. Die meisten Einbrüche geschehen dabei über Fenster und Terrassentüren. Dabei kommt dem Aufhebeln der Fenster die größte Bedeutung zu, da dies ohne entsprechende Sicherungen einfach, schnell und leise geschieht. Das Einschlagen der Fensterverglasung spielt dagegen nur eine untergeordnete Rolle, da sich Einbrecher vor dem damit verbundenen Lärm und dem Aufsehen, das sie erregen könnten, fürchten.

Insbesondere im Erdgeschoss sollten deshalb Einbruchschutz Fenster oder zumindest nachträglich angebrachte Sicherungsmechanismen ein absolutes Muss sein. Bei höher gelegenen Fenstern können Sicherungsmaßnahmen ebenfalls sinnvoll sein, sind aber nicht ganz so entscheidend, wie in niedrigeren Etagen. Beim Einbruchschutz Fenster kommt es vor allem auf zwei Dinge an:

  1. Mechanische Sicherung der Fenster
  2. Sicherung der Scheiben

 

Einbruchschutz Fenster mit mechanischer Sicherung

Wer sich ohnehin für den Kauf neuer Fenster interessiert, sollte sich gleich für entsprechende Einbruchschutz Fenster mit mechanischer Sicherung entscheiden. Leider werden auch bei heute angebotenen Fenstern teilweise noch einfache Beschläge mit Zapfen verwendet. Von diesen sollten Verbraucher Abstand nehmen, da sie nur ein geringeres Maß an Sicherheit gewährleisten. Gute Fenster werden mit Pilzkopfverriegelungen angeboten, die am besten umlaufend um das gesamte Fenster erfolgen. Die Mehrkosten sind mit etwa 40 Euro pro Flügel für ein Standardfenster sehr überschaubar und sollten auf jeden Fall in Kauf genommen werden.

Die Pilzkopfverriegelungen funktionieren hier nach einem bestimmten Schema:

  • Am Fensterflügel sitzt der Pilzkopf.
  • Im Fensterrahmen gibt es eine Aussparung der Montageplatte.
  • Wird das Fenster geschlossen, verkrallen sich Pilzkopf und Aussparung ineinander.
  • Dadurch wiederum werden Fensterrahmen und –flügel formschlüssig miteinander verbunden und das Aufhebeln wird verhindert.

Um den Schutz durch Pilzkopfverriegelungen zu erhöhen, sollten diese nicht nur an einer Stelle des Einbruchschutz Fensters angebracht sein, sondern umlaufend. So haben Diebe nahezu keine Chance, denn egal, wo sie versuchen, anzusetzen, um das Fenster aufzuhebeln, werden sie Widerstand spüren. Und wie die Erfahrung zeigt, geben die meisten Einbrecher auf, wenn sie nicht schnell genug ans Ziel kommen.

Gerade im Erdgeschoss sollten Einbruchschutz Fenster außerdem mit abschließbaren Fenstergriffen versehen sein. Diese werden bei vielen modernen Fenstern bereits serienmäßig mit angeboten.

Einbruchschutz Fenster mit Sicherung der Scheiben

Die zweite wichtige Möglichkeit, es Dieben schwer zu machen, ist eine spezielle Sicherung der Fensterscheiben. In der Regel wird eine Sicherheitsfolie zwischen die einzelnen Fensterscheiben gespannt. Diese sollte für ein echtes Einbruchschutz Fenster nach DIN EN 356 geprüft sein. Die auch als Einbruchschutz Folie bekannte Folie ist nicht nur hoch transparent, so dass es trotz Folie nicht zu verringertem Lichteinfall kommt, sondern auch hochelastisch.

Auch das Nachrüsten vorhandener Fenster ist möglich, die Sicherheitsfolie wird dann von innen auf die Scheibe geklebt. Sollte ein Einbrecher dann doch einmal die Scheibe einschlagen, kann er durch die Folie dennoch nicht an den Fenstergriff gelangen, um das Fenster zu öffnen. Diese ist so elastisch, dass sie nicht nachgibt.

Außerdem werden moderne Einbruchschutz Fenster mit Sicherheitsglas versehen. Dieses sorgt unter anderem dafür, dass beim Einschlagen der Scheiben weniger scharfkantige Splitter entstehen, wodurch zumindest die Verletzungsgefahr minimiert wird.